Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology
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Tschifflick
Tschifflik
Tschiftlik
Ciftlik
Çiftlik (W3)

Die Bezeichnung "Tschifflick", "Tschifflik", "Tschiftlik", für ein ehemaliges zweibrücker Lustschloss geht zurück auf türk. "Ciftlik", "Çiftlik" = dt. "Bauernhof".

(E?)(L?) http://www.alt-zweibruecken.de/bauwerke/lustschloss-tschifflik

In der Fasanerie befinden sich noch heute die Überreste des ehemaligen Lustschlosses "Tschifflik", das sich der ehemalige König von Polen und Großfürst von Litauen Stanislaus I. Leszczynski in den Jahren 1715 und 1716 als Sommerresidenz erbauen lies.

Am 4. Juli 1714 kam der abgesetzte Polenkönig unter dem Pseudonym Graf Kronstein in die Stadt Zweibrücken, die er als Exil wählte. Wenige Monate später folgten ihm seine Familie mit dem etwa 100 bis 150 köpfigen polnischen Hofstaat. Die Familie Leszczynski bewohnte bis zur Fertigstellung der Residenz im Jahre 1716 ein extra für sie aufwendig restauriertes Gebäude in der Oberstadt. Vermutlich wurde schon zuvor ein bereits im Jahre 1715 fertiggestellter Gebäudekomplex des neuen Wohnsitzes von den Töchtern und einem Teil des Hofstaates bezogen.
...


(E?)(L?) http://www.eslam.de/begriffe/t/tschiftlik.htm

"Tschiftlik", zuweilen auch "Tschifflick" geschrieben, ist eine Ortschaft im Kreis Zweibrücken, dessen Namen auf den türkischen Begriff für Bauernhof "Çiftlik" zurückzuführen ist.

In Zweibrücken gibt es heute noch eine Straße, die "Tschifflick" (also anders geschrieben als "Tschiftlik") heißt. Einstmals war ein Lustschloss des Polenkönig Stanislaus Leszczynski hier erbaut worden, das "Tschifflick" hieß. Davon existieren heute nur noch Runinen.

Nachdem Stanislaus 1709 aus Polen geflohen ist, bot ihm sein Förderer, der schwedische König Karl XII., der damals auch Herzog von Pfalz-Zweibrücken war, Asyl in der pfälzischen Herzogsstadt an. In den Wäldern vor der Stadt erhielt er ein idyllische Landschloss als er 1714 nach Zweibrücken kam.

Der Name der Anlage stammt aus dem Türkischen und bedeutet so viel wie „Bauernhof“. Da Stanislaus zuvor bereits im Osmanischen Reich im Exil gelebt hatte, wollte er hier nach dem Vorbild türkischer Gärten ein mit vielen Pflanzen und Tieren umfangreich bestückten Garten anlegen.

Bereits im Jahr 1719 verließ Stanislaus sein Landschloss in Zweibrücken. Karl XII. verstarb am 11. Dezember 1718. Die in Kriegen verarmte Bevölkerung in Pfalz-Zweibrücken war nicht länger gewillt die Anlage zu bewahren. In der Folge wurde es geplündert und zum Hofgut mit Getreidemühle und schließlich zu einer Fasanerie umgewandelt. Heute befindet sich dort ein Hotel/Restaurant.


(E?)(L?) https://www.outdooractive.com/de/poi/pfalz/lustschloss-tschifflik/21723634/

Das Lustschloss "Tschifflik" (zu bulgarisch "???" „Landgut“, aus türkisch "Çiftlik", deutsch "Bauernhof") bei Zweibrücken wurde in den Jahren 1715 und 1716 von Stanislaus I. Leszczynski, dem exilierten König von Polen und Großfürst von Litauen (1704-1709 und 1733-1736) als Sommerresidenz erbaut. Nach seinen Ideen wurde die Anlage vom schwedischen Baumeister Jonas Erikson Sundahl geplant und baulich realisiert. "Tschifflik" gilt als typisches Beispiel barocker Gartenarchitektur.
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(E?)(L?) https://de.wikipedia.org/wiki/Lustschloss_Tschifflik

Das Lustschloss Tschifflik (zu bulgarisch "???" "Landgut", aus türkisch "Çiftlik" "Bauernhof") bei Zweibrücken wurde in den Jahren 1715 und 1716 von Stanislaus I. Leszczynski, dem exilierten König von Polen und Großfürst von Litauen (1704–1709 und 1733–1736) als Sommerresidenz erbaut. Nach seinen Ideen wurde die Anlage vom schwedischen Baumeister Jonas Erikson Sundahl geplant und baulich realisiert. "Tschifflik" gilt als typisches Beispiel barocker Gartenarchitektur.
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(E?)(L?) https://www.youtube.com/watch?v=0EK6Aswrz0w

Zweibrücken - "Tschifflik" - Fasanerie - Das Lustschloss "Tschifflik" (von türkisch "Çiftlik", „Bauernhof“) bei Zweibrücken wurde in den Jahren 1715 und 1716 von Stanislaus I. Bogoslaw Leszczynski, dem Exil-König von Polen und Großfürst von Litauen (1704-1709 und 1733-1736) als Sommerresidenz erbaut.


(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Tschifflik
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Tschifflik" taucht in der Literatur nicht signifikant auf.

(E?)(L?) http://corpora.informatik.uni-leipzig.de/


Erstellt: 2020-08

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