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Rose, Rosa, Rose, Rosa, Rose
Rosa gallica - Rosa rubra - Provins-Rose - Gallica Rosen - Essig-Rose, Rosas Gallica, Roses Gallica (Rosiers galliques), Rose Gallica, Gallica Roses

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Gallica-Rosen (W3)

Die heute existierenden etwa 30.000 Gartenrosensorten gehen auf etwa 150 Wildrosen der Gattung "Rosa" zurück. Die erste Rosen-Epoche dauerte bis Ende des 18. Jahrhunderts. Bis zu diesem Zeitpunkt gab es in Europa außer den Wildrosen nur Rosen aus dem europäisch-vorderasiatischen Raum. Aus diesem Erbmaterial sind die "Alba-Rosen", "Gallica-Rosen", "Damascena-Rosen" und "Centifolia-Rosen" hervorgegangen.

Zu den Alten Rosen zählt man "Alba-Rosen", "Bourbon-Rosen", "Centifolien", "Damaszener-Rosen", "Gallica-Rosen", "Moosrosen", "Noisette-Rosen", "Portland-Rosen", "Remontant-Rosen", "Tee-Rosen", u.a.

Zu den Historischen Rosen, deren Ursprung in Europa liegt, gehören die "Alba-Rosen", "Bibernell-Rosen", "Damaszener-Rosen", "Fuchs-Rosen", "Gallica-Rosen", "Kletter-Rosen", "Moos-Rosen", "Moschus-Rosen", "Rambler", "Rosa rubiginosa", "Zentifolien" ("Centifolien").

"Gallicanae" bildet das Rückgrat der europäischen "Alten Rosen". Es ist eine echte historische Gruppe die neben den "Gallica-Rosen" die "Zentifolien", "Moosrosen" und "Damaszenerrosen" einschließt.

In der Zeitschrift "Landlust", Ausgabe Mai / Juni 2011 ist Seite 145 zu lesen:


Rosensorten der ältesten Rosenklassen sind einmalblühend, langlebig und sehr winterhart. Die meisten haben dicht gefüllte Blüten und duften stark.

Die "Gallische Rose", "Rosa gallica", auch "Provins-Rose" oder "Essigrose" genannt, ist eine Stamm-Mutter vieler alter Gartenrosen. Sie ist in Mitteleuropa heimisch. Rosensorten dieser Klasse wachsen kompakt in Höhen von 1 bis 2 Metern mit oft überhängenden Trieben. Die Triebe haben kleine Stacheln, die Blütenstiele und Hagebutten drüsige. Viele Sorten blühen in satten karminroten bis purpurfarbenen Tönen.


(E?)(L?) https://rosenberatung.de/arten-und-klassen/

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GALLICA-ROSEN

Älteste Gartenrose: "Rosa gallica".

Aufrechter, geschlossener Wuchs, an den Trieben wenige, unregelmässige Stacheln. Es gibt sogar stachellose Formen. Dafür sind die Triebe dicht mit Borsten besetzt, die sich leicht abstreifen lassen.Das Laub ist derb und etwas rauh, die Hagebutten sind kugelig rund. Der Busch wirkt geschlossen und bleibt niedrig (bei der Wildform etwa 50 cm, bei dem Gartenformen bis 1,50 m). Auf eigener Wurzel treibt er viele Ausläufer. Die Blütenfarbe ist purpurviolett, rotviolett, rot oder rosa, nie reinweiss. Oft sind die Blüten mehrfarbig, gestreift, gepunktet, gefleckt, in verschiedenen Tönen abgestuft. Die Blüten und Blätter stehen meist aufrecht, während sie bei Damaszenern und Zentifolien meist hängen.

Blütezeit Juni, kein Remontieren, kein Klettern.

Hakige Stacheln sprechen für eine Gallica-/Damaszener-Kreuzung – hellgrünes Laub / überhängender Wuchs mehr für Zentifolien-Kreuzungen. Ebenso sind sehr helle Blütenfarben nicht Gallica-typisch.

Gallicas wachsen auch auf armen Böden und sind winterhart. Ende des Sommers bekommen sie leicht Mehltau, der ihnen kaum schadet. Man kann die Mehltau-Spitzen einkürzen. Wenn die je nach Sorte mehr oder weniger stark auftretenden Ausläufer nicht erwünscht sind, muß man die Gallicas regelmäßig beobachten und die Ausläufer sofort entfernen. Durch die Ausläuferbildung haben sich die Gallicas über die Jahrhunderte auch ohne Pflege erhalten.
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(E?)(L?) https://shop.rosen-huber.ch/Rosen/Rosa-gallica/183649.html

"Rosa gallica" ("Rosa rubra", "French Rose", "Rose de Provins", "Essigrose")

In der Entwicklungsgeschichte der Gartenrosen nimmt die "Rosa gallica" den Platz einer Stammmutter ein. Ihre Urform, die "Rosa gallica pumila2, hat allen "Gallica-Hybriden" den vorzüglichen Duft mitgegeben. Sämtliche "Gallica-Hybriden" sind nur einmalblühend. Die Büsche sind kompakt, elegant, oft leicht überhängend und völlig gesund. Die Zweige sind fast stachellos, dafür mit unzähligen winzig kleinen «Dörnchen» übersät. Die Knospen sind rund, das Blattwerk dunkelgrün, fein gezahnt, rauh und gesund. "Gallica-Rosen" nehmen praktisch mit jedem Gartenboden vorlieb. Sie gedeihen auch gut in Höhenlagen und an wenig besonnten Lagen.
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(E?)(L?) http://www.welt-der-rosen.de/zuechter/rosenklassen.htm#moderne_rosen

Die Alten Rosen kann man in zwei große Hauptgruppen unterteilen:

Alte Rosen I

Die einmalblühenden "Gallica" sind rote, rosarote oder rosa, selten reinweiße niedrige, gesunde und winterharte Sträucher, die meist süßlich duften; 'Versicolor' ist weiß-rot gestreift. Man bezeichnet "Gallica" als "Mutter aller europäischen Gartenrosen" oder auch als "Französische Rose", bis ins 19. Jahrhundert als "Gallische Rose" oder "Provinsrose".

Sie kann durch Ausläuferbildung allerdings machmal lästig werden. Die meisten Gallicas sollte man in den ersten zwei bis drei Wintern kräftig zurück schneiden, damit sie zahlreiche Triebe aus der Basis und sich so dicht und buschig entwickeln. Barlage zählt 2010 als 5 beste "Gallica-Rosen" auf: "Aimable Rouge", "Cardinal Richelieu", "Officinalis", "Tuscany Superb", "Versicolor".
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Heute gilt, daß Rosen, wenn sie einer Klasse angehören, die es 1867 bereits gab, noch als "Alte Rose" gelten; 'Scharlachglut' von Kordes 1952 eingeführt, ist eine "Gallica-Rose" und da es die Klasse der "Gallica-Rosen" 1867 bereits gab, also eine "Alte Rose"!
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(E?)(L?) https://de.wikipedia.org/wiki/Kulturrosen#Gartenrosen

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"Alte Rosen" sind alle Rosen, die einer Gruppe angehören, die es vor 1867 gab (in diesem Jahr wurde 'La France' eingeführt, die erste "Teehybride"). So ist die Rose 'Scharlachglut' (Kordes 1952) eine "Alte Rose", weil sie eine "Gallica-Rose" ist – die Gruppe der "Gallica-Rosen" gab es bereits vor 1867. Die häufig geäußerte Auffassung, dass als "Alte Rosen" nur alle vor 1867 entstandenen Rosen anzusehen seien, ist falsch.
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(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Gallica-Rosen
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Gallica-Rosen" taucht in der Literatur nicht signifikant auf.

(E?)(L?) http://corpora.informatik.uni-leipzig.de/


Erstellt: 2020-09

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rosenhof-schultheis.de
Rosa gallica

(E?)(L?) https://www.rosenhof-schultheis.de/Rosen/Historische_Rosen/Rosa_gallica/index.html

Rosa gallica - Rosa rubra - Provins-Rose - Essig-Rose Es gibt eine Vielzahl von Gründen, weshalb die Rosa gallica-Hybriden auch heute noch sehr beliebte Gartenpflanzen und für viele Rosenliebhaber der Stolz ihrer Sammlung sind. Einer der Gründe ist, dass die meisten Sorten sehr gesund sind - Sternrußtau lässt sich eigentlich gar nicht und Mehltau nur selten an den Sträuchern sehen.
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Typisch ist für eine Rosa gallica neben ihrem Duft auch ihr Äußeres: die Blüten stehen an langen, ebenfalls leicht behaarten Blütenstielen, das Laub wölbt sich von der Mittelrippe aus leicht bogig nach oben, die Lauboberfläche ist rau und ledrig.
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Alle Rosa gallica-Sorten bilden gerne Ausläufer.
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Rosa gallica-Hybriden sind wahre Überlebenskünstler und können in fast allen Gartenbereichen gepflanzt werden.
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Die Blüten von Rosa gallica-Züchtungen leuchten fantastisch in allen Rottönen; von rosa über karmin ins dunkelrote, von purpur bis tief violett!
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Geschichte der Gallica-Rosen

Vor über zweitausend Jahren war es eher der Duft und weniger die edle Form der Blüte einer Rose, die die Menschen in Ihren Bann zog. Zur damaligen Zeit begann die Geschichte einer sehr bemerkenswerten Rosengruppe, die ihren Reiz bis heute nicht verloren hat: die "Rosa gallica". Die Urformen dieser Rosen wuchsen im Vorderen Orient und dem Kaukasus. Dort wurden sie schon im 12. Jahrhundert v. Chr. von Persern und Römern entdeckt und dank ihres guten Duftes, der sich als Rosenöl konservieren ließ, schließlich im ganzen Mittelmeerraum verbreitet. Die Römer pflanzten die ersten Rosenfelder zur Gewinnung von Rosenöl an und vermehrten so dieses kostbare Gut. Schon sie erkannten den hohen medizinischen Wert der "Rosa gallica" und ihre unzähligen Verwendungsmöglichkeiten: ihre Aromen assoziieren wir heute in Speisen und Kosmetik mit dem Duft des Orients. In Ägypten wurden den Pharaonen Tonkrüge voll Rosenknospen ins Grab beigegeben und auch Kleopatra ruhte auf einem Bett aus unzähligen Blütenblättern der "Rosa gallica". So begleitet die Königin der Blumen die Menschheit schon seit den ersten Hochkulturen. Aus der Gruppe der "Rosa gallica" entstanden durch viele Wildhybriden die "Damaszenerrosen", "Zentifolien", "Muscosa-Rosen" und "Alba-Rosen".

Nach Mitteleuropa kam die "Rosa gallica" durch die Kreuzritter, die sie aus Syrien und dem vorderen Orient mitbrachten. Der Legende nach brachte der Kreuzritter Theobald II (König von Navarra und Graf der Champagne) die "Red Rose of Damask", die später als die "Apotheker-Rose" Weltruhm erlangte, in das kleine französische Städtchen "Provins" südlich von Paris. Dort entstand im 13. bis 18. Jahrhundert n. Chr. ein Zentrum des Rosenanbaus zur Gewinnung von Rosenöl. Da an der Hauptgeschäftstraße des kleinen Städtchens sehr viele Apotheken versuchten Rosenöl und die daraus hergestellte Medizin zu verkaufen, erhielt sie schon bald den Namen "Apotheker-Rose" bzw. "Rosa gallica Officinalis". Sie war zu dieser Zeit die meist angebaute Rose, da Ihre Blütenblätter den höchsten Ölgehalt aufwiesen.

1277 brachte Edmund, der Graf von Lancaster und Sohn des damaligen Königs von England, die Rose von Provins nach England, wo sie fortan als "Red Rose of Lancaster" im Wappen des Könighauses berühmt wurde. Den Höhepunkt ihrer Popularität erreichten die "Rosa gallica-Hybriden" in der Mitte des 18. Jahrhunderts. Zu dieser Zeit züchteten holländische und französische Rosenzüchter um die Wette - jeder wollte noch schönere Sorten kreieren. Nur die wenigsten dieser Sorten haben die Zeit bis heute überdauert, jedoch bildeten diese Hybriden die Grundlage vieler Rosenklassen bis hin zu den modernen Rosen. Die Geschichte der Verbreitung dieser so alten Rosengruppe erklärt die heute gebräuchlichen synonymen Bezeichnungen als "Rosa gallica" oder "Provinsrose".

Weiß Zartrosa Rosa Kräftigrosa Purpur-Violett Rot Mehrfarbig


Erstellt: 2020-09

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