Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology, (griech.) etymología, (lat.) etymologia, (esper.) etimologio
DE Deutschland, Alemania, Allemagne, Germania, Germany, (esper.) Germanujo
Morphologie, Morfología, Morphologie, Morfologia, Morphology, (esper.) morfologio

A

Allomorph (W3)

"Allomorph" setzt sich zusammen aus griech. "állos" = "der andere", "verschieden", "anders" und griech "morphé" = "Form".
Es bezeichnet das Auftreten von Varianten eines Morphems. Als Beispiel findet man in Meyers Lexikon das englische Plural-s, das als "-s" und als "-es" auftreten kann.

Allomorph [griechisch] das, die in der Wortbildung stellungsbedingte, im Text tatsächlich auftretende Variante eines Morphems, z. B. das englische Pluralsuffix "s" in "lips" [-s], "dogs" [-z], "horses" [-iz].

B

C

canoo
Wörterbuch der deutschen Morphologie

(E?)(L?) http://www.canoonet.eu/services/MorphologyBrowser/ueberblick/index.html
Hier finden Sie morphosyntaktische Klassifizierungen der rund 3 Millionen Wortformen von 250.000 deutschen Schlagwörtern und können sowohl Wortformen als auch Wortbildungen interaktiv analysieren und generieren.

(E?)(L1) http://www.canoonet.eu/services/Index/ueberblick/glossaryIndex.html
Glossar der sprachlichen Fachbegriffe
u.a.: Spezialwörterbücher für Flexion, und Morphologie


(E?)(L?) http://www.canoonet.eu/services/WordformationDictionary/Controller?lang
Canoo Wortbildungswörterbuch
Das Canoo Wortbildungswörterbuch zeigt zu über 220.000 deutschen Wörtern, ob und wie sie aus Einzelwörtern zusammengesetzt sind und ob ggf. weitere Wörter abgeleitet werden können. Zudem werden die Regeln, nach denen die einzelnen Wörter abgeleitet oder zusammengesetzt werden, erläutert.
Flexion, Morphologie und Wortbildung sowie alle deutschsprachigen Orthografien

D

Deutsche Malaga-Morphologie - DMM (W3)

Morphologische Analyse: Unter Verwendung der Deutschen Malaga-Morphologie (DMM) werden deutsche Wörter in ihre Morpheme zerlegt; grammatische Angaben (Wortart, Kasus, Numerus und mehr) werden angezeigt. Dienst der Universität Erlangen-Nürnberg.

(E?)(L?) http://www.linguistik.uni-erlangen.de/~orlorenz/DMM/DMM.html

Was ist DMM?
DMM ist ein System zu automatischen Erkennung von Wortformen für das Deutsche. DMM erfüllt folgende Aufgaben:


(E?)(L?) http://www.linguistik.uni-erlangen.de/tree/html/dmm/dmm.html


(E?)(L?) http://www.linguistik.uni-erlangen.de/tree/html/dmm/node9.html#SECTION00500000000000000000
"Malaga" ist dabei der Name einer Programmiersprache.


MALAGA
In diesem Kapitel wird die Programmiersprache und Programmumgebung "Malaga" behandelt werden. "Malaga" wurde an der Abteilung für Computerlinguistik der Universität Erlangen-Nürnberg von Björn Beutel und Gerald Schüller konzipiert und implementiert; das in Malaga integrierte Modul zur morphologischen Disambiguierung stammt von Markus Schulze.

Der Name "Malaga" ist ein selbstreferenzierendes Akronym und steht für "Malaga arbeitet links-assoziative Grammatiken ab". Er bezeichnet zum einen eine Programmiersprache zur Implementation von linksassoziativen Grammatiken; zum anderen steht er für eine Umgebung von Programmen zur Erzeugung und Manipulation der Lexikon und Regeldaten. Beide Aspekte werden ausführlich in [Beutel:95] beschreiben; in diesem Kapitel sollen nur die wichtigsten Aspekte von Malaga kurz umrissen werden.
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E

F

Flexionsmorphologie (W3)

(E?)(L?) http://hypermedia.ids-mannheim.de/call/public/sysgram.ansicht?v_typ=d&v_id=2613

Wenn in der Sprachwissenschaft von "Morphologie" (aus dem Griechischen für "Formenlehre") die Rede ist, wird die Wortstruktur ins Auge gefasst, genauer gesagt, die Relation zwischen der formalen Struktur und der Bedeutungsstruktur des Wortes. Hier kann "Wort" zweierlei bedeuten, wobei es sich in beiden Fällen bereits um eine Abstraktion von der konkreten, gesprochenen oder geschriebenen Ausdruckseinheit handelt:

1. Wortform, die inhaltlich und formal zusammengehörige Ausdruckseinheiten repräsentiert, welche keine grammatisch interpretierbaren Formunterschiede aufweisen.
...
2. Lexem, das inhaltlich und formal zusammengehörige Ausdruckseinheiten repräsentiert, welche unterschiedliche grammatisch interpretierbare Formmerkmale aufweisen können.
...
Mit der Bildung von Lexemen aus vorhandenem Sprachmaterial beschäftigt sich die Wortbildungslehre. In der "Flexionsmorphologie" rücken dagegen die Wortformen in den Vordergrund. Hier geht es nämlich um die grammatisch relevanten Veränderungen der formalen Struktur des Wortes unterhalb der Lexemebene und um seinen internen Aufbau. Dabei sind nur Wortformen solcher Lexeme interessant, die überhaupt über mehrere Wortformen verfügen.
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Die Kategorisierungen, die in der Flexionsmorphologie traditionell als relevant gelten, sind Numerus, Genus, Kasus, Person, Tempus, Verbmodus und Komparationsstufe. Den dazugehörigen Kategorien liegen generelle semantische Konzepte zugrunde, die im Prinzip eine klare interne Ausdifferenzierung der Kategorisierungen erlauben. Die systematische formale Markierung solcher grammatischer Kategorien in den Wortformen wird Flexion genannt. Die grammatischen Kategorien können dann auch Flexionskategorien genannt werden.
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Den Gegenstand der "Flexionsmorphologie" bildet aus syntagmatischer Sicht der Aufbau von Wortformen, aus paradigmatischer Sicht der Aufbau von Flexionsparadigmen.
...
Die aktuelle Informationseinheit behandelt im Einzelnen folgende Themen: Booij/Lehmann/Mugdan 2000, Eisenberg 1998, Eisenberg/Gelhaus/Henne/Sitta/Wellmann 1998, Simmler 1998, B. Wiese 1994, 1999, 2000, 2004, 2005, R. Wiese 1987, 1996, Wurzel 1996, 2000, Zifonun 2004

© IDS Mannheim. Zuletzt geändert am 14.07.2005 10:55.


G

H

Homomorphologie (W3)

Die "Homomorphologie" setzt sich zusammen aus griech. "homós" = "gleich", "in gleicher Weise", "ebenso", griech. "morphe" = "Gestalt", "Form" und griech. "lógos" = "Wort", "Rede", "Lehre". Zusammen ergibt sich die "Lehre von der gleichartigen Gestalt".

Da ich den Begriff nur in folgendem (zitierten) Zusammenhang gefunden habe, könnte es sich um eine Wortprägung der Marketingabteilung handeln.

(E?)(L1) http://www.markenlexikon.com/markenglossar.html

Ähnlichkeit semiotischer Art (vgl. "Semiotik"), bei der die Darstellung einer Marke einer anderen in Form und/oder Farbe, d.h. in der Symbolik und/oder visueller Identifikation stark ähnelt, wie es z.B. bei vielen Etiketten für Anis-Liköre der Fall ist, die denen von "Ricard" nachempfunden sind.


I

imkers
Morphologie der Bienen

Bienen treten in drei Morphen, also drei verschiedenen Gestalten auf.

J

K

L

ljb.de
Morphologie 2: Wortbildung

(E?)(L?) http://ljb.de/morphologie_2.pdf

Einführung in die Sprachwissenschaft

Jan Bruners

Morphologie 2: Wortbildung

Allgemein

Im Gegensatz zur Flexion ([der] Wald, [des] Waldes, [die] Wälder) ist die Wortbildung ein prinzipiell unbeschränkter kreativer Prozess. Man kann beliebig viele Morpheme zu einem neuen Wort verbinden:
...
Weitere Beispiele für substantivische Suffixderivate im Deutschen (aus Fleischer/Barz 1995:193f ):

Suffix Derivat

Personenbezeichnungen Gerätebezeichnungen Sonstige Sachbezeichnungen Kollektiva

Bezeichnungen von Ort und Räumlichkeit Bezeichnungen von Vorgängen und Zuständen Bezeichnungen von Eigenschaften


Erstellt: 2015-08

linguist
Morphologie

(E?)(L1) http://www.linguist.de/Deutsch/gdsmain.html

2.2 Morphologie


linguistik-online - CM
How to explain Historical Processes of Consolidation in 18th Century Morphology
the German Adjective Declension

(E3)(L1) https://bop.unibe.ch/linguistik-online/article/view/1031/1693

Linguistik online 4, 3/99
Anja Voeste (Berlin)

In language history the 18th century is traditionally depicted as the period in which the New High German written language was standardised and codified. The end of the Early New High German linguistic age is accompanied by the abandonment of doublet forms or variations, a process which asserted itself in the 18th century and is fixed by such grammarians as Gottsched and Adelung. Traditional history of language more or less explicitly adopts the point of view that language developed as a continuum with its origins in the east-central High German variety as embellished and consolidated by the Reformation, the spread of book printing, officialese and the influence of belles lettres as well as grammatical description. Even if in the last 20 years traditions pertaining to standard language and particular types of text, the role of the various literary landscapes as well as socio-pragmatic factors have been focused upon, the traditional assumption of a development, profilation or functionalisation of linguistic means based on the idea of progress still continues unabated. Thus, one speaks generally of an increasing systematisation, of descriptional adequacy, of greater accuracy or of an increase in efficiency. Such statements have been made by Soviet philologists of German, authors of the 'Akademie der Wissenschaften' of the former GDR as well as in recent studies, e.g. in the grammar of Early New High German published by Moser, Stopp and Besch or in the second volume of von Polenz's history of the German Language.
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linguistik-online - PD
Die Pluralbildung im Deutschen
ein Versuch im Rahmen der Optimalitätstheorie

(E3)(L1) https://bop.unibe.ch/linguistik-online/article/view/1032/1694

Linguistik online 4, 3/99
Heide Wegener (Potsdam)

Die Pluralbildung im Deutschen ist nicht chaotisch, aber komplex. Unabhängig davon, ob man für die Pluralbildung Regeln, Schemata oder die Wortstruktur als Erklärungsmodell benutzt, bleibt die Tatsache einer beachtlichen Zahl miteinander konkurrierender Formen zu erklären. Dies gilt schon deshalb, weil die Variation unter den Pluralformen wohl mit dazu beiträgt, dass trotz der Arbeiten von Mugdan 1977 und Köpcke 1987, 1993, der klaren Darstellung des Pluralsystems in vielen Grammatiken, z.B. Eisenberg 1986, 1989, 1998 noch immer bisweilen die Meinung besteht, die Pluralbildung im Deutschen sei arbiträr.

Im Folgenden soll gezeigt werden, dass das Pluralsystem des Deutschen nach Beschränkungen aufgebaut ist, die morphologischer und silbenphonologischer Natur sind und sich im Rahmen der Optimalitätstheorie (OT) beschreiben lassen. Die OT nimmt an, dass Wortformen universalen Beschränkungen (Constraints) unterliegen, und dass diese prinzipiell verletzbar sind. Ich werde zunächst die für die Pluralbildung relevanten Beschränkungen definieren, dann an heimischen Pluralformen und -varianten ihr Zusammenwirken zeigen und schließlich den Assimilationsprozess von Fremdwörtern mit Hilfe dieser Beschränkungen und der Beschränkungshierarchien zu erklären versuchen. Daran werden schließlich Überlegungen zu Verarbeitung und Lernbarkeit der Pluralformen geknüpft.
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linguistik-online - PF
Prototypentheorie und Flexionsmorphologie[*]

(E3)(L1) https://bop.unibe.ch/linguistik-online/article/view/1051/1717

Linguistik online 19, 2/04
Jacques Poitou (Lyon)

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1.2 Prototypentheorie und Flexionsmorphologie Im Bereich der Flexionsmorphologie wurde der Begriff der prototypischen Kategorisierung zum ersten Mal in einer bahnbrechenden Untersuchung von Bybee/Moder (1983; vgl. auch Bybee 1985 und Bybee 1988) zur Flexion der englischen starken Verben vom Typ "string-strung" angewandt, direkt in Anlehnung an Roschs Arbeiten. Das Ergebnis von Tests mit Kunstwörtern war folgendes: Die Produktion von starken Präterital- und Partizipialformen hängt von der phonologischen Struktur der Verbformen ab. Je mehr die Infinitivform der Struktur /sK(K)IN(K)/[4] ähnlich ist, desto häufiger wird das Verb stark flektiert (Präteritum und Partizip mit -u- als Stammvokal). Zum Beispiel wird für Kunstverben wie "sming" eine Präteritalform auf -u- von 44 Prozent der Sprecher gebildet und für "kib" von nur 7 Prozent. Diese phonologische Struktur wird also auf der Grundlage quantitativer Analysen mit Kunstwörtern festgelegt, und sie fungiert für die ganze Klasse als Prototyp. Die Struktur einer Flexionsklasse sieht dann so aus: In einem zentralen Bereich befinden sich die Elemente, die die als prototypisch festgelegten Eigenschaften aufweisen, und deren Flexionsformen auch stabil sind. Je mehr sich die phonologische Form der Wörter von diesem Prototyp unterscheidet, desto unstabiler sind auch deren Flexionsformen. Am Rande der Klasse befinden sich Elemente, deren Formen eher von anderen konkurrierenden Prototypen determiniert sind: In diesem konkreten Fall werden schwache Formen gebildet. Dabei ist der entscheidende Punkt die Korrelation zwischen der Verwandtschaft mit dem Prototyp und der Stabilität der Flexionsformen selbst.
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linguistik-online - UP
Unterspezifizierte Paradigmen
Form und Funktion in der pronominalen Deklination

(E3)(L1) https://bop.unibe.ch/linguistik-online/article/view/1034/1698

Linguistik online 4, 3/99
Bernd Wiese (Berlin)

1 Untersuchungsgegenstand und Untersuchungsziel
1.1 Zur Konzeption von Wortparadigmen
Gegenstand dieses Beitrags ist die Formenbildung der Pronomina im Deutschen. Ich betrachte dabei insbesondere die Formen des Wortes "DIESER". Eine traditionelle Analyse schließt die Angabe eines Paradigmas ein, und in jüngster Zeit haben Paradigmen in der theoretisch orientierten Literatur wieder großes Interesse auf sich gezogen (cf. die Beiträge in Plank, ed., 1991). Ob Paradigmen innerhalb morphologischer Theorien eine wesentliche Rolle zu spielen haben, ist dabei eine umstrittene Frage geblieben, deren Beantwortung oft genug schon am Fehlen eines geklärten Paradigmenbegriffs scheitern mußte. Für die vorliegende Untersuchung ist die Bezugnahme auf Paradigmen essentiell. Theoretischer Ausgangspunkt ist dabei die Konzeption einer 'lexikalistisch' orientierten Oberflächensyntax (Lieb 1983), in der Wortparadigmen mit angebbarem Status eine zentrale Rolle spielen.(3)

Ein Paradigma kann als eine Zuordnung von Kategorisierungen oder 'Kategorienbündeln' zu Wortformen aufgefaßt werden. Genauer können Wortparadigmen als Relationen zwischen syntaktischen Einheiten, nämlich Wortformen, und Mengen von kategorialen Merkmalen aufgefaßt werden. Die kategorialen Merkmale können ihrerseits als Mengen von syntaktischen Einheiten angesehen werden. Ein Paradigma ist danach eine Menge geordneter Paare mit Wortformen (syntaktischen Einheiten) als Erstgliedern und Mengen von Kategorien als Zweitgliedern, in denen die betreffende Wortform als Element enthalten ist; siehe Lieb (1972, 1983). Nur angedeutet wird die Annahme einer ähnlichen Konzeption bei Zwicky (1990), zum Paradigmenbegriff cf. auch schon Matthews (1965).
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M

Morph (W3)

Wortlich bedeutet "Morph" = "Form", "Gestalt" direkt von griech. "morphé" = "Form". In der Sprachwissenschaft ist es die Bezeichnung für das "kleinste bedeutungstragende Element".

(E?)(L?) http://culturitalia.uibk.ac.at/hispanoteca/Lexikon%20der%20Linguistik/mo/MORPH%20Morfo.htm

(Sprachwissenschaft): kleinstes formales, bedeutungstragendes Bauelement der gesprochenen Sprache.»
[DUDEN - Deutsches Universalwörterbuch]

Kleinstes bedeutungstragendes lautliches Segment einer Äußerung auf der Ebene der Parole, das noch nicht als Repräsentant eines bestimmten Morphems (auf der Ebene der Langue) klassifiziert ist ("Langue" vs. "Parole"). Haben zwei oder mehrere Morphe gleiche Bedeutung bei verschiedener Verteilung, so gehören sie zu demselben "Morphem" bzw. werden als "Allomorphe" bezeichnet; so sind z.B. "-e" in "Hunde", "-er" in "Kinder" und "-n" in "Opern" drei verschiedene lautliche Repräsentanten des deutschen "Pluralmorphems". Vergleicht man die Morphe "-er" in "Kinder", "härter" und "er", so handelt es sich um ein "homonymes Morph" ("Homonymie"), d.h. "-er" ist "Allomorph" verschiedener Morpheme, nämlich "Plural", "Komparativ", "Personalpronomen". Die Unterscheidung "Morph" vs. "Allomorph" vs. "Morphem" entspricht methodisch derjenigen von "Phon" vs. "Allophon" vs. "Phonem".»
[Bußmann, Hadumod: Lexikon der Sprachwissenschaft. 2. völlig neu bearbeitete Auflage, Stuttgart: Kröner, ²1990, S. 502]

Kleinstes bedeutungstragendes formales Bauelement in der Rede (Parole); segmentiert, aber noch nicht klassifiziert, noch nicht im Hinblick auf den Inhalt beschrieben; z.B. besteht Aus-geh-ver-bot-e aus 5 Morphe. (Vgl. Morphem).»
[Ulrich, Winfried: Linguistische Grundbegriffe. Kiel: F. Hirt, 1972, S. 74]


Morphem (W3)

Das Wort "Morphem" geht über frz. "morphème" zurück auf griech. "morphe" = "Gestalt", "Form".

[griechisch] das, Monem, kleinste bedeutungstragende Einheit einer Sprache. Man unterscheidet u. a. zwischen "freien Morphemen", die isoliert auftreten können (z. B. »Licht«), und "gebundenen Morphemen", die nur in unmittelbarer Verbindung mit anderen Morphemen vorkommen (z. B. Flexionssuffixe wie "-er", "-en", Wortbildungssuffixe wie "-lich", "-ung"), ferner "lexikalischen Morphemen" ("Lexem") und "grammatischen Morphemen" (Morpheme als Träger grammatischer Kategorien, z. B. von Tempus, Kasus, Numerus), "diskontinuierlichen Morphemen", bei denen mehrere signifikante Einheiten die Morphembedeutung ergeben (z. B. das durch »ge« und »t« gebildete Morphempartizip »gefreit«), und "Portemanteau-Morphemen", bei denen sonst distinkte Morphemeinheiten miteinander verschmolzen sind, z. B. französisch »au« (aus »à« und »le«).

(E?)(L?) http://culturitalia.uibk.ac.at/hispanoteca/Lexikon%20der%20Linguistik/mo/MORPHEM%20%20%20Morfema.htm

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Der Terminus "Morphem" als der kleinsten bedeutungstragenden sprachlichen Einheit wurde nach Angabe von Roman Ossipowitsch Jakobson (1896-1982) von I. A. Baudouin de Courtenay vorgeschlagen. Im Gegensatz zu der Bezeichnung der Lehre von den Formkategorien ("Morphologie"), die im naturwissenschaftlichen Bereich schon von Goethe gebraucht und verbreitet wurde, hatten die grammatischen Formantien selbst lange Zeit keinen dementsprechenden Namen. Der Terminus "Morphem" wurde dafür, soweit wir sehen, tatsächlich von Baudouin de Courtenay erstmals um 1878 gebraucht: "Das Unteilbare vom anthropophonischen Gesichtspunkt aus ist der "Laut", das Unteilbare von phonetischen Gesichtspunkt aus ist das "Phonem", das Unteilbare vom morphologischen Gesichtspunkt aus ist das "Morphem".

Baudouin de Courtenay gebraucht den Terminus nur für grammatische Zeichen (Flexionsendungen, Suffixe, Präfixe, Präpositionen usw.). J. Vendryes, Le langage, Paris 1921, S. 86, unterschied zwischen "sémantème" (lexikalisch) und "morphème" (grammatisch); L. Bloomfield, Language, New York 1933, S. 161 und 264, nennt dagegen die kleinsten bedeutungstragenden lexikalischen Einheiten "morphemes". L. Hjelmslev, Essai d'une théorie des morphèmes, Actes du IVe Congrès Intern. de linguistes, Kopenhagen, 1938, S. 140-151, unterscheidet zwischen "morphèmes" (syntagmatische Exponenten) und "plérèmes" (nicht syntagmatisch wirksame Konstituenten); A. Martinen, Eléments de linguistique générale, Paris 1960, S. 119, zwischen "morphèmes" und "lexémes", während das einfache Zeichen als Oberbegriff "monème" genannt wird. F. Pottier, Présentation, S. 15, kennt "lexèmes" und "grammèmes", deren Oberbegriff "morphème" ist. So auch Heger, Monem, Wort und Satz, S. 54, der jedoch "Monem" als übergeordneten Begriff wählt.
[Dietrich, Wolf: Der periphrastische Verbalaspekt in den romanischen Sprachen. Tübingen: Niemeyer, 1973, -Anm. 31, S. 31]
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Morphemik (W3)

Morphemik die, Morphematik, Wissenschaft von den Morphemen.

Morphologie (W3)

Die dt. "Morphologie" = "Formenlehre" (auch "Morphematik", "Morphemik") geht zurück auf griech. "morph" = "Form", "Gestalt" und griech. "lógos" = "Wort", "Rede", "Lehre".

Als linguistische Disziplin die sich mit den Formen der Wörter (Flexion, Agglutination) und der Wortbildung beschäftigt, erhielt sie ihren Namen 1859 von dem Sprachwissenschaftler August Schleicher (1821 - 1868).

Die "Morphologie" wurde ursprünglich von Goethe auf die Gestalten und Wandlungen in Natur und Kunst geprägt und in die Naturwissenschaft als "Lehre von den organischen Formen" übernommen. Erst erheblich später in die Sprachwissenschaft übernommen, umfasst "Morphologie" die Flexion und Wortbildung, d.h. die Formveränderungen von Stammformen.

"Morphologie" = "die Lehre von den Morphemen": Inventarisierung und Klassifikation, sowie die Darstellung der Kombinierbarkeit der Morpheme innerhalb einer Sprache und zum Zwecke des Sprachvergleichs.

"Morphem" = "kleinste systematische Einheit der sprachlichen Formen".

Alle Sprachen unterliegen zu jeder Zeit einem permanenten Wandel. Von diesem Wandel sind alle Bereiche der Sprache betroffen; die Semantik ebenso wie die Syntax, die Morphologie oder die Phonologie. Seit langer Zeit weiß man, daß sich die Morphologie und die Phonologie nach bestimmten Gesetzmäßigkeiten ändern. Den Bedeutungswandel hingegen hielt man lange Zeit für willkürlich und unvorhersehbar. In jüngster Zeit ist man jedoch mehr und mehr Prinzipien auf der Spur, nach denen sich semantischer Wandel vollzieht.



(E?)(L1) http://www.canoonet.eu/services/Controller?dispatch=termDbIndexDummy


(E?)(L?) http://www.digitale-bibliothek.de/band34.htm

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Voraussetzung für Morphologie ist eine handhabbare Bestimmung von "Wort", die in der Grammatik von Schriftsprachen für die gesprochene und die geschriebene Sprachform Geltung haben muß. Verbreitete Kriterien sind Je nach der zugrundegelegten Bestimmung von "Wort" gilt es als Aufgabe der Morphologie, die Formen der Wörter in syntagmatischen Verbindungen (Syntagmen, Sätzen; bei Hjelmslev: Sukzessen) zu beschreiben und die Regeln aufzudecken, die das Auftreten der einzelnen Wortformen an einer bestimmten syntaktischen Position und Gegebensein bzw. Nichtgegebensein ihrer gegenseitigen Ersetzbarkeit in dieser Position steuern. Das System der in einer Sprache möglichen Wortformen wird i.d.R. beschrieben als das System der in ihr vorhandenen grammatikalischen Morpheme. In älteren Grammatikkonzeptionen ersetzte die Morphologie ("Formenlehre") weitgehend die syntaktische Beschreibung, d.h. daß syntaktische Beziehungen als Funktion von Wortformen (v.a. Kasus; Kongruenz) aufgefaßt wurden.

In der neueren Forschung wird unterschieden zwischen Das Gewicht der morphologischen Komponente in der Grammatik einer Einzelsprache hängt offensichtlich stark von ihren typologischen Charakteristika ab: für die Beschreibung flektierender und agglutinierender Sprache ist eine Morphologie zentral, bei der Beschreibung von Sprache, in denen Wortformvariation keine wichtige Rolle spielt (isolierende Sprachen), eher peripher.
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[Lexikon Sprache: Morphologie. Metzler Lexikon Sprache, S. 6222 (vgl. MLSpr, S. 456) (c) J.B. Metzler Verlag]

(E?)(L?) http://beat.doebe.li/bibliothek/w01015.html


(E?)(L1) http://www.dwds.de/?woerterbuch=1&corpus=1&kompakt=1&sh=1&qu=Morphologie


(E?)(L1) http://www.ib.hu-berlin.de/~wumsta/infopub/semiothes/lexicon/default/dc2.html

...
Der Begriff "Morphologie" geht auf Goethe zurück, der diesen (nach seinen Tagebuchaufzeichnungen) 1796 für die "Lehre von Gestalt, Genese und Metamorphose von Organismen" verwendete. Publiziert der Begriff erstmalig 1800 - unabhängig von Goethe - durch den Leipziger Anatomen Karl Friedrich Budach.
...


(E3)(L1) http://www.textlog.de/16636.html


(E3)(L1) http://www.wein-plus.de/glossar/Morphologie.htm


(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Morphologie

Morphologie (von griechisch "morphé" = "Gestalt", "Form" und "lógos" = "Wort", "Lehre", "Vernunft") ist die "Lehre von den Formen". Sie bildet ein Teilgebiet in vielen Wissenschaftszweigen:


(E6)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Morphologie_%28Sprache%29


(E?)(L1) http://wortschatz.uni-leipzig.de/


(E?)(L?) http://wortschatz.uni-leipzig.de/cgi-portal/de/wort_www?site=208&Wort_id=22433629
Wortschatz-Lexikon (Datenbank der Universität Leipzig):

Synonyme, Oberbegriffe, Morphologie, Beispielsätze, signifikane Kollokationen (Begriffe, die besonders häufig vor oder nach einem Wort auftreten), Dokumente, Satzsegmentierer, Wortlisten, Fragen zur Sprache, Partnerlexika, Links, Suche Adjektiv zu Substantiv, Suche Verb zu Substantiv, Wörter bestimmter Länge, Dokumente über das Projekt, Das Programm Satzsegmentierer, Wortlisten mit den häuftigsten deutschen und englischen Wörtern;

Das Wortschatz-Lexikon der deutschen Sprache liefert zu vielen Wörtern zusätzliche Angaben: Häufigkeitsklasse, Grammatikangaben (Verweis auf die entsprechende Grundform bzw. Flexionsklasse), Beispielsätze, Sachgebiets-, Pragmatik- und Morphologieangaben.

Morphosyntax (W3)

Die "Morphosyntax" geht zurück auf griech. "morphe" = "Form", "Gestalt" und griech. "syntaxis" = "Anordnung".

(E?)(L?) http://culturitalia.uibk.ac.at/hispanoteca/Lexikon%20der%20Linguistik/mo/MORPHOSYNTAX%20%20%20Morfosintaxis.htm

Zusammenschau von Formklasse und syntaktischer Funktion sprachl. Elemente, die an die Stelle der als sprachfremd angesehenen Trennung von "Morphologie" ("Wortart") und "Syntax" ("Satzglied") treten soll.

Bereich der sprachlichen Verfahren zur Wiedergabe syntaktischer Merkmale mit morphologischen Mitteln, d.h. mittels gebundener Morpheme wir Flexive oder Klitische Elemente im Unterschied zu rein kombinatorischen Verfahren, die die syntaktischen Merkmale eines sprachlichen Ausdrucks durch seine Position bzw. durch seine Kombination mit nicht-gebundenen Morphemen wir Präpositionen oder Adverbien anzeigen.“ [Bußmann, H., S. 507]


N

O

P

Polymorphie (W3)

Die "Polymorphie" (griech. "polymorphos" = "vielgestaltig") setzt sich zusammen aus griech. "polýs" = "viel", "vielfach", "oft" und griech. "morph" = "Form", "Gestalt".



Q

R

romsem - Morphologie

(E?)(L?) http://www.romsem.de/prop/BIN/start.htm
Unter "Deskriptive Linguistik" findet man auch das kapitel "Morphologie" mit folgenden beiträgen:


Morphologie | Morphologie: Grundbegriffe | Syntagma und Paradigma | Morphologie und Grammatiken | Übung zur Morphemanalyse: Ungarisch | Aufgaben


S

schneid9 - Morphologie

(E?)(L?) http://www.schneid9.de/sprache.html


(E?)(L?) http://www.schneid9.de/sprache/linguistik/ling08.pdf
Einführung in die Linguistik des Deutschen: Morphologie (2 Seiten, 29 KB)

T

textlog.de - Maut
Mauthner, Fritz
Morphologie

(E?)(L?) http://www.textlog.de/mauthner-sprache-2.html


(E?)(L?) http://www.textlog.de/31154.html

Bevor wir zusehen, welchen Wert die vorläufig vorgenommene morphologische Klassifikation der Sprachen für uns haben könne, wollen wir uns erinnern, dass der Begriff der "Morphologie" nur bildlich, also mit einem Gedankenfehler behaftet, auf die Sprache angewendet wird. Diese Übertragung gehört zu der ausgedehnten Gruppe der Metaphern, welche vom Sichtbaren zum Hörbaren führen. Der Begriff gehört ursprünglich in die Beschreibung des Tier- und Pflanzenlebens und ist da auch nicht völlig klar. "Morphologie" heißt da die "Lehre von den Gestaltungen, von den sichtbaren Organen des Tiers oder der Pflanze". Da aber ein Individuum außer der Summe seiner Organe nichts besitzt, da von einem Baum z. B. nichts weiter übrig bleibt, wenn man die morphologischen Teile seiner Wurzeln, seines Stammes und seiner Krone, von den Wurzelfasern bis zu den Atmungsorganen der Blätter, genau beschrieben hat, so würde in der Naturgeschichte Morphologie und Physiologie die Beschreibung eines identischen Objekts sein und nur der Gesichtspunkt wäre verschieden. Unter dem Gesichtspunkte der äußern Ähnlichkeit oder Entwicklungsverwandtschaft kommt dann freilich eine neue Klassifikation zustande, welche z. B. die Vorderfüße der Säugetiere und die Flügel der Vögel morphologisch zusammenfaßt.
...


U

Uni Bielefeld
Morphologie

(E?)(L1) http://luna.lili.uni-bielefeld.de/lion/


(E?)(L?) http://coral.lili.uni-bielefeld.de/Classes/Summer98/Grundkurs98/Vorlesung/grundkursvorlesung/node8.html

Wortformen: Morphologie
Die Morphologie befaßt sich mit Gegenstandsbereich: Wörter und Wortteile (mit Friederike Pfingsten)
...


Uni Erfurt
Morphologie und Syntax

(E?)(L?) http://www.christianlehmann.eu/ling/lg_system/grammar/morph_syn/

Einführung - Christian Lehmann - Philosophische Fakultät - Universität Erfurt




Uni Erfurt
Morphologie

(E?)(L?) http://linguistik.uni-regensburg.de:8080/lido/Lido

Linguistic Documentation
Terminological und bibliographical database


analytische vs. synthetische Morphologie | Dependenzmorphologie | diachrone Morphologie | Finite-State-Morphologie | generative Morphologie | historische Morphologie | Morphologie | Morphologie vs. Syntax | Morphologie | morphologische Alternation | morphologische Analyse | morphologische Einheit | morphologische Entlehnung | morphologische Irregularität | morphologische Kategorie | morphologische Komplexität | morphologische Konditionierung | morphologische Markiertheit | morphologische Natürlichkeit | morphologische Polarität | morphologische Position | morphologische Reanalyse | morphologische Regel | morphologische Relation | morphologische Struktur | morphologische Typologie | morphologische Universalien | morphologische Variation | morphologischer Prozeß | morphologischer Typ | morphologischer Wandel | morphologisches Merkmal | morphologisches Verfahren | morphologisches Versprechen | Morphologisierung | natürliche Morphologie | nominale Morphologie | operationale Morphologie | Phonologie vs. Morphologie | pleonastische Morphologie | pronominale Morphologie | quantitative Morphologie | verbale Morphologie

Uni Ulm
Morphologie der Höheren Pflanzen
Botanik - Morphologie
Systematik der Nutzpflanzen

Morphologie, Anatomie und Systematik der Höheren Pflanzen
J.R. Hoppe, Systematische Botanik und Ökologie, Universität Ulm

(E?)(L1) http://www.biologie.uni-ulm.de/lehre/botanik/morphologie/index.html
Morphologie: Achse | Blatt | Wurzel | Blüte | Frucht



Uni Greifswald
Morphologie, Histologie und Anatomie der Pflanzen

(E?)(L?) http://pharm1.pharmazie.uni-greifswald.de/systematik/1_ti_reg/schstart.htm
Thomas Schöpke - Skript zur Vorlesung "Morphologie, Histologie und Anatomie der Pflanzen"

(E?)(L1) http://pharm1.pharmazie.uni-greifswald.de/allgemei/morph-v/mor-regi.htm
Vorlesungsskript "Morphologie, Anatomie und Histologie der Pflanzen" [Kommentar]

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Bücher zur Kategorie:

Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology, (griech.) etymología, (lat.) etymologia, (esper.) etimologio
DE Deutschland, Alemania, Allemagne, Germania, Germany, (esper.) Germanujo
Morphologie, Morfología, Morphologie, Morfologia, Morphology, (esper.) morfologio

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Booij, Geert (Autor)
Lehmann, Christian (Autor)
Mugdan, Joachim (Autor)
Morphologie / Morphology 2
Ein Internationales Handbuch Zur Flexion Und Wortbildung
An International Handbook on Inflection

Gebundene Ausgabe: 1000 Seiten
Verlag: Gruyter; Auflage: 1 (29. November 2004)
Sprache: Deutsch


Kurzbeschreibung

Morphology is the study of linguistic forms, more precisely, of the inflected forms and stems of words. Consequently it is that part of grammar whose rules refer to units of at most word level. At the same time, it is also a part of the lexicon to the extent that complex stems are not formed regularly. The handbook informs the reader equally on fundamental concepts and theoretical approaches of the discipline and on morphological structures of diverse languages. Presupposing the current state of the art in morphology its goal is to represent this in a comprehensive fashion at a general level and to illustrate it with a sufficient number of examples. Priority is given to thorough explanation of established concepts and insights, complemented, if necessary, by an unbiased report on alternate problem solutions. Demonstration of contemporary trends and innovative approaches is more backgrounded.


Erstellt: 2013-06

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Elsen, Hilke - GdMdD
Grundzüge der Morphologie des Deutschen

Weitere Werke von Elsen, Hilke:

(E?)(L?) http://www1.ku-eichstaett.de/SLF/EngluVglSW/OnOn1.htm

Elsen, Hilke: "The Structure of Meaning: Semasiological and Onomasiological Aspects of Development"


(E?)(L?) http://www.degruyter.com/view/product/428849

Reihe: De Gruyter Studium

Zahlreiche Beispiele Übungsaufgaben und Musterlösungen Unterteilt nach Bachelor- und Master-relevanten Kapiteln Aktualisierte Neuauflage

Produktinfo

Dieses Lehrbuch zu Flexion und Wortbildung des Deutschen orientiert sich gezielt an den Studiengängen Bachelor und Master mit jeweils getrennten Kapiteln für Anfänger und Fortgeschrittene. Der Stoff ist in Module strukturiert, die den Band zusammen mit dem Glossar außerdem zu einem Nachschlagewerk zur Prüfungsvorbereitung machen.Das Buch stellt die etablierte Fachterminologie vor und behandelt morphologische Einheiten, formelle und semantische Strukturen und Verfahren der Analyse mit seltenen und unproduktiven Wortbildungsarten. Dabei findet auch die Fremdwortbildung Berücksichtigung sowie diachrone Entwicklungen und die Wortbildung der Präpositionen, Konjunktionen und Pronomen. Anhand von zahlreichen Beispielen werden die systematischen syntaktischen, semantischen, morphologischen und phonologischen Zusammenhänge deutlich, die im Verlaufe der Sprachentwicklung und beim Gebrauch der Wörter zum aktuellen Stand der Wortstrukturen führten. Problemorientierte Diskussionen, Musterlösungen, Übungsaufgaben sowie Literaturhinweise zur Vertiefung unterstützen ein selbständiges Bearbeiten des Stoffes.Daserfolgreiche Einführungswerk liegt nun in einer aktualisiertenNeuauflage vor.


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Inhalt


Erstellt: 2014-06

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Günther, Hartmut
Experimentelle Studien zur deutschen Flexionsmorphologie

Broschiert: 211 Seiten
Verlag: Buske Helmut Verlag GmbH (Mai 1998)
Sprache: Deutsch

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Hartmann, Stefan
Wortbildungswandel
Eine diachrone Studie zu deutschen Nominalisierungsmustern

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Reihe: Studia Linguistica Germanica 125
DE GRUYTER MOUTON

Am Beispiel dreier deutscher Nominalisierungsmuster - der "ung-Nominalisierung", der "Infinitivkonversion" und der "impliziten Derivation" - entwirft diese Monographie eine kognitiv-linguistisch und konstruktionsgrammatisch orientierte Theorie des Wortbildungswandels. Auf Grundlage umfangreicher korpusbasierter Studien wird gezeigt, dass diachrone Veränderungen im Bereich der Derivationsmorphologie als Konstruktionalisierungs- und Konstruktionswandelprozesse gefasst werden können. Zudem werden methodische Ansätze diskutiert, mit deren Hilfe Wortbildungsmuster nicht nur isoliert betrachtet, sondern vielmehr Interaktions- und Konkurrenzverhältnisse zwischen unterschiedlichen Wortbildungsmodellen empirisch erfasst werden können. Damit eröffnet die Arbeit neue Perspektiven für eine dezidiert empirisch ausgerichtete diachrone Morphologie wie auch für eine konstruktionsgrammatische Theorie des Sprachwandels im Allgemeinen.


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Inhalt





Erstellt: 2016-05

Hentschel, Elke / Vogel, Petra M.
Deutsche Morphologie

Gebundene Ausgabe: 488 Seiten
Verlag: Gruyter; Auflage: 1 (28. Februar 2010)
Sprache: Deutsch


Über den Autor
Dr. Petra M. Vogel ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fach Sprachwissenschaft am Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaft der Universität Osnabrück.


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Produktinfo
Das de Gruyter Lexikon Deutsche Morphologie widmet sich sämtlichen Aspekten der Wortbildung und Flexion im Deutschen. Es vereint die Vorteile eines Handbuchs und die eines Lexikons: 27 handbuchartige Artikel und 96 Kurzeinträge in alphabetischer Reihenfolge ermöglichen einen schnellen und direkten Zugriff auf die gesuchte Information. Inhaltlich zeichnet sich das Buch durch den Einbezug typologischer und sprachvergleichender Forschung aus. Sehr viel stärker als in der germanistischen Linguistik bisher üblich werden aktuelle typologische und sprachvergleichende Forschungen in die Darstellung einbezogen und die beschriebenen Phänomene zum besseren Verständnis in größere Zusammenhänge gestellt.


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Mayerthaler, Willi
Fliedl, Günther
Winkler, Christian
Lexikon der Natürlichkeitstheoretischen Syntax und Morphosyntax

Sondereinband: 408 Seiten
Verlag: Stauffenburg (1998)
Sprache: Deutsch


Kurzbeschreibung
Das Lexikon gibt einen Überblick über die für das Modell charakteristischen Grundbegriffe und Analysemethoden. Einen wichtigen Bestandteil bilden die kontrastiven Darstellungen typischer Strukturen des Deutschen, des Englischen und der Romania.


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