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Etruskologie, Etruscología, Étruscologie, Etruscologia, Etruscology

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Etruskologie (W3)

Die Bezeichnung dt. "Etruskologie"findet Google ab etwa 1870. In der Ausgabe 2018-01 der Zeitschrift "DAMALS" ist zu lesen:


Mit seinem im Jahr 1942 erschienenen Buch "Etruscologia" begründete Massimo Pallottino offiziell das eigenständige Fach der "Etruskologie", welches das Studium der Geschichte der Archäologie und der Sprache der Etrusker in sich vereinte. Pallottino setzte sich leidenschaftlich dafür ein, einen Schlußstrich unter die populären Mythen zu ziehen. Ihm ging es darum, mit wissenschaftlichen Methodendie Entstehung und den Wandel der etruskischen Kultur in all seinen Facetten zu untersuchen.
...
Immerhin dürfen wir davon ausgehen, dass sie sich als eine ethnische Einheit verstanden, denn sie bezeichneten sich laut Dionysios von Halikarnassos selbst als "rasena" (oder, nach anderen Quellenzeugnissen, "rasna"). Von den antiken Quellen wissen wir außerdem, dass die Etrusker von ihren Zeitgenossen am deutlichsten an ihrer eigenwilligen Sprache erkannt wurden.
...


Literatur:

(E?)(L?) http://www.altphilologenverband.de/forumclassicum/pdf/FC1997-2.pdf

Prayon, Friedhelm: Die Etrusker. Geschichte, Religion, Kunst. Munchen: Beck 1996 (Becksche Reihe. 2040. Beck Wissen). 128 S. 14,80 DM (ISBN 3-406-41040-5).

Im modernen Antiquariat werden gegenwärtig häufig sowohl das in immer wieder neuen Auflagen erschienene Werk "Etruskologie" des Altmeisters Massimo Pallottino wie auch der von Mario Cristofani herausgegebene Band "Die Etrusker" angeboten; beide sind recht umfangreich. Otto-Wilhelm von Vacanos Büchlein "Die Etrusker in der Welt der Antike" (1957) ist sowohl von der Konzeption wie vom Forschungsstand her längst uberholt. Wer also ein Buch sucht, das einen kurzen und knappen Überblick über den gegenwärtigen, nicht immer einfach zu überblickenden Stand des Wissens gibt, wird gern zu diesem Buch des Tübinger Professors für etruskisch-italische Archäologie greifen, zumal es sich der immer wieder zu lobenden Konzeption der Reihe "Beck Wissen" fügt: Konzentration auf das Wesentliche, Auseinandersetzung mit verschiedenen Forschungspositionen nur, wo es unbedingt erforderlich ist, klare und verständliche Sprache, gute Gliederung durch häufige Kapitel- und Abschnittsuberschriften. Alle wesentlichen Bereiche werden knapp angesprochen: Gesellschaft, Sprache, Geschichte, Religion und Kunst.

Der Herkunft der Etrusker, in der Vergangenheit heiß diskutiert, bringt Prayon nur mäßiges Interesse entgegen: er will sich mit den Etruskern beschäftigen, wo sie fassbar werden (und das ist nun einmal Italien). Dass die Etrusker derart promiskuitive Lüstlinge waren, als die sie Griechen und Römer häufig schilderten, scheint Prayon unwahrscheinlich. Auf geordnete Familienverhältnisse verweisen schon die Grabinschriften. Aber das freiere Auftreten der Etruskerin dürfte manchen Griechen und Römer schon verwirrt haben. Prayon schliest mit der Feststellung, auch wenn die Etrusker keine bleibende Kulturleistung vollbracht hätten wie die Griechen und Römer, so genüge doch allein ihre Kunst, ihnen einen Platz unter den großen Kulturvölkern zu sichern. Auch wenn Prayon auch hierzu eine übersichtliche Zusammenfassung mit einigen guten schwarzweisen Abbildungen liefert, braucht man, um diese würdigen zu können, nun doch einen größeren (und wesentlich teureren) Bildband.


(E?)(L?) http://www.altphilologenverband.de/forumclassicum/pdf/MDAV1995-1.pdf

Massimo Pallottino verstorben.

Der berühmte Archäologe, der in der internationalen Fachwelt vor allem als der führende Erforscher der Etrusker bekannt war, ist am 07.02.1995 in seiner Heimatstadt Rom verstorben. Seine "Etruskologie" wurde in viele Sprachen übersetzt und erreichte sieben jeweils erweiterte und auf den neuesten Stand gebrachte Auflagen. Pallottino hat sein Wissen in der großen Ausstellung "Die Etrusker und Europa" in Paris und Berlin 1992 und 1993 einem großen internationalen Publikum mitgeteilt. In einer Würdigung für die F.A.Z. (9. 2. 95, S. 38) schrieb Bernard Andreae u.a.: „Als Präsident großer Wissenschaftsinstitute, zuletzt auch als Präsident der dem deutschen Goethe-Institut vergleichbaren Società Dante Alighieri, hat Pallottino der archäologischen Wissenschaft und Kultur insgesamt unschätzbare Dienste geleistet.“


(E?)(L?) http://www.histo-couch.de/maria-magdalena-leonhard.html

Maria Magdalena Leonhard

Die Autorin Maria Magdalena Leonhard wurde in München geboren, wo sie auch Archäologie und Kunstgeschichte studierte, ergänzt durch ein Studium der "Etruskologie" in Florenz und Rom. Nach ihrer Promotion lebte sie lange Zeit in Italien.

Sie war zwanzig Jahre als Dozentin für Deutsche Sprache am Goethe-Institut in München tätig. Daneben hat sie auch Gedichte veröffentlicht und erhielt 1990 den Münchner Förderpreis Literatur für ihren deutsch-italienischen Lyrikband Poesie 1962-1982, der 1985 erschien. Daraufhin folgten mehrere Publikationen in der Zeitschrift Literatur in Bayern.

2013 veröffentlichte sie das Buch "Der Fall Fanny von Ickstatt". 2016 folgt ihr erster historischer Roman "Stern unter den Schönen", die Geschichte der Mutter von Fanny von Ickstatt in Romanform.

Historische Romane von Maria Magdalena Leonhard: (2016) Stern unter den Schönen


(E?)(L?) www.kirke.hu-berlin.de/kirke/geschich.html

Etrusker

Überblicksseiten Ausgrabungen, Ausstellungen


(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/Zielwoerterbuch6.htm

"Etrusker" ist der Angehörige eines vielleicht vor den Römern und neben den Römern in Mittelitalien (Toskana) ansässigen, reiche Metallvorkommen ausbeutenden, hochstehenden, im 8. Jh. v. Chr. sichtbaren, aber nicht näher bekannten, mit seinen letzten Stadtstaaten 89 v. Chr. in das römische Bürgerrecht aufgenommenen Volkes, dessen Angehörige sich selbst "Rasna" nennen.

Lit.:


(E?)(L?) http://www.lateinlexikon.com/lexicon_latinum_hodiernum_02_cde.pdf

"Etruskologie", f "etrusculogia", ae, f [NLL p.121,2]; "disciplina rerum Etruscarum", f [NLL p.121,2]


(E?)(L?) https://de.wikipedia.org/wiki/Etruskologie

Die "Etruskologie" ist eine integrale wissenschaftliche Disziplin, die sich mit der Erforschung von Geschichte, Sprache, Kultur und materiellen Hinterlassenschaften des Volkes der Etrusker beschäftigt.

Die "Etruskologie" ist noch eine vergleichsweise junge Wissenschaft. Sie entstand, nachdem die Beschäftigung mit den Etruskern vormals eine Teildisziplin mehrerer anderer Wissenschaften darstellte, die sie jedoch allesamt lediglich als Randphänomen betrachteten. So kann man Wurzeln der "Etruskologie" in der Klassischen Philologie und Indogermanischen Sprachwissenschaft, wie auch in der Klassischen Archäologie und der Ur- und Frühgeschichte oder der Alten Geschichte, Rechtsgeschichte und Religionsgeschichte finden.
...


(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Etruskologie
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Etruskologie" taucht in der Literatur um das Jahr 1870 auf.

(E?)(L?) http://corpora.informatik.uni-leipzig.de/


(E?)(L?) http://www.wordmap.co/#Etruskologie

This experiment brings together the power of Google Translate and the collective knowledge of Wikipedia to put into context the relationship between language and geographical space.


Erstellt: 2018-01

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